Walter Hötzendorfer beim OCG Horizonte Spezial zum NIS-Gesetz

Walter Hötzendorfer, Senior Researcher im Research Institute, diskutierte am 6. Mai auf dem Podium des OCG Horizonte Spezial gemeinsam mit weiteren ExpertInnen über die Auswirukungen des NIS-Gesetzes (NISG) auf die Betroffenen Unternehmen und Organisationen. In drei hervorragenden Vorträgen von Gernot Goluch (BMI), Thomas Pfeiffer (LINZ NETZ GmbH) und Joachim Pöttinger (Austro Control) und in der anschließenden Podiumsdiskussion wurde vor allem auf die Vorgaben zu den Sicherheitsvorkehrungen für Betreiber wesentlicher Dienste eingegangen. Einigkeit herrschte darüber, dass eine darauf ausgerichtete ISO-27001-Zertifizierung durch eine Qualifizierte Stelle (§ 18 NISG) eine zentrale Rolle für den Nachweis der Einhaltung der Sicherheitsvorkehrungen nach § 17 NISG spielen wird können, daneben aber weitere, vor allem technische Nachweise erforderlich sein werden. Was § 17 NISG für das einzelne Unternehmen konkret bedeutet, muss dieses risikobasiert und entsprechend begründet letztlich selbst festlegen. Dies kann nicht für jeden Einzelfall staatlich vorgegeben werden. Die Schaffung von Branchenstandards und die gemeinsame Festlegung von Detailanforderungen ist daher umso wichtiger.

Hier ein Veranstaltungsbericht: http://blog.ocg.at/2019/05/nis-gesetz-was-kommt-auf-betroffene-zu/

Hier weitere Impressionen der Veranstaltung: https://twitter.com/weippl/status/1125646681381507072

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Robert Rothmann beim Netzpolitischen Abend AT am 2. Mai

Robert Rothman, seit April 2019 Senior Researcher im Research Institute, wird beim Netzpolitischen Abend AT am 2. Mai 2019 unter dem Titel "Ungewollte Einwilligung? Die datenschutzrechtliche Willenserklärung im Überwachungskapitalismus" wesentliche Erkenntnisse seiner Dissertation präsentieren. 

36. Netzpolitischer Abend AT (#NetzPAT), diesmal um 19:00 Uhr im Rahmen der österreichischen Linuxwochen in den Räumlichkeiten der Fachhochschule FH Technikum Wien, Hochstädtplatz 6, 1200 Wien

Link zur Veranstaltung: https://netzpolitischerabend.wordpress.com/2019/04/27/programm-des-36-netzpolitischen-abends-at-am-2-mai-2019-im-fh-technikum-wien/

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Christof Tschohl beim Netzpolitischen Abend AT am 4. April

Der wissenschaftliche Leiter des Research Institute, Dr. Christof Tschohl, wird am 4. April 2019 im Wiener Metalab im Rahmen des Netzpolitischen Abend AT einen Vortrag halten zum aktuellen Thema „E-Evidence – grenzüberschreitender Polizeizugriff auf Providerdaten in der EU“.

35. Netzpolitischer Abend AT (#NetzPAT), 19:30 im Wiener Metalab, Rathausstrasse 6, 1010 Wien.

Link zur Veranstaltung: https://netzpolitischerabend.wordpress.com/2019/03/28/programm-des-35-netzpolitischen-abends-at-am-4-april-2019-in-wien/

Vortragsfolien zum Download

 

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Das Research Institute beim IRIS 2019 in Salzburg

Auch dieses Jahr beteiligt sich das Research Institute mit mehreren Beiträgen besonders aktiv am Internationalen Rechtsinformatik Symposion IRIS. Dieses findet von 21.2. bis 23.2 in Salzburg statt. Nachfolgend finden Sie jene Programmpunkte, an denen das Research Institute beteiligt ist:

 

Donnerstag

Datenschutz I, 10:30–12:00 Hörsaal 206
Mutter, der Mann mit den CoCs ist da: Heidi Scheichenbauer, Christof Tschohl, Walter Hötzendorfer und Markus Kastelitz 

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Freitag

Sicherheit und Recht I, 10:30–12:00 Hörsaal 211
EU Cybersecurity Act, NIS-Richtlinie und DSGVO: Rechtliche Anforderungen an die Sicherheit von IKT-Produkten und -Diensten: Christof Tschohl, Walter Hötzendorfer, Heidi Scheichenbauer und Markus Kastelitz

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Blockchain II, 14:00–15:30 Hörsaal 209
Ermittlungsmaßnahmen und KYC in anonymen Kryptowährungen: Walter Hötzendorfer, Jan HospesChristof Tschohl und Markus Kastelitz (Beitrag im Tagungsband, Top-10-Paper: nominiert für den LexisNexis Best Paper Award, Kurzpräsentation und Award-Verleihung am 21.2. um 18:30 Uhr)

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Paneldiskussion: "Mensch und IoT", 16:00–17:30 Hörsaal 212
Hanna Maria Kreuzbauer, Rigo Wenning, Christopher Frauenberger, Christof Tschohl, Moderation: Walter Hötzendorfer

Weitere Informationen dazu

 

Samstag

Sicherheit & Recht IV, 09:00-10:30 Hörsaal 211
Without a Trace – Die ungeklärten Cybercrime-Fälle des Straflandesgerichts Wien, Edith Huber, Bettina Pospisil, Leopold Löschl, Walter Hötzendorfer, Gerald Quirchmayr und Christof Tschohl

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Einladung: IRIS-Paneldiskussion "Mensch und IoT"

Das Research Institute lädt im Namen des Internationalen Rechtsinformatik Symposiums IRIS 2019 und des Forschungsprojekts Compass herzlich zur Paneldiskussion „Mensch und IoT“. Diese findet am 22. Februar 2019 um 16 Uhr im Rahmen des IRIS 2019 in Salzburg statt. Den genauen Zeitplan und Veranstaltungsort entnehmen Sie bitte dem aktuellen Programm.

Worum geht es? Das Phänomen IoT wird in erster Linie durch technologischen Opportunismus vorangetrieben. Zweifellos stiften manche IoT-Anwendungen Nutzen für den Menschen, viele andere jedoch zeugen davon, dass nicht alles, was verwirklicht werden kann, auch verwirklicht werden soll. Es ist sehr schwierig, IoT-Anwendungen, die einmal ausgerollt sind, wieder zu verändern, weil diese entweder auf sehr lange Zeit ausgelegt sind (z.B. Smart Meter) oder es sich um unkontrolliert und unreflektiert betriebene Consumer-Produkte handelt. Ausgangspunkt der Diskussionsrunde ist daher die These, dass diese irreversiblen Entwicklungen des IoT einer vorausschauenden Regulierung bedürfen. Die Kernfrage lautet, was kann die Wissenschaft der Politik zur Regulierung des IoT in die Hand geben?

Es diskutieren:

  • Hanna Maria Kreuzbauer, Uni Salzburg
  • Rigo Wenning, W3C
  • Christopher Frauenberger, TU Wien, Forschungsprojekt COMPASS
  • Christof Tschohl, Research Institute, Forschungsprojekt COMPASS
  • Chair: Walter Hötzendorfer, Research Institute, Forschungsprojekt COMPASS

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