Christof Tschohl beim Netzpolitischen Abend AT am 4. April

Der wissenschaftliche Leiter des Research Institute, Dr. Christof Tschohl, wird am 4. April 2019 im Wiener Metalab im Rahmen des Netzpolitischen Abend AT einen Vortrag halten zum aktuellen Thema „E-Evidence – grenzüberschreitender Polizeizugriff auf Providerdaten in der EU“.

35. Netzpolitischer Abend AT (#NetzPAT), 19:30 im Wiener Metalab, Rathausstrasse 6, 1010 Wien.

Link zur Veranstaltung: https://netzpolitischerabend.wordpress.com/2019/03/28/programm-des-35-netzpolitischen-abends-at-am-4-april-2019-in-wien/

Vortragsfolien zum Download

 

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Das Research Institute beim IRIS 2019 in Salzburg

Auch dieses Jahr beteiligt sich das Research Institute mit mehreren Beiträgen besonders aktiv am Internationalen Rechtsinformatik Symposion IRIS. Dieses findet von 21.2. bis 23.2 in Salzburg statt. Nachfolgend finden Sie jene Programmpunkte, an denen das Research Institute beteiligt ist:

 

Donnerstag

Datenschutz I, 10:30–12:00 Hörsaal 206
Mutter, der Mann mit den CoCs ist da: Heidi Scheichenbauer, Christof Tschohl, Walter Hötzendorfer und Markus Kastelitz 

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Freitag

Sicherheit und Recht I, 10:30–12:00 Hörsaal 211
EU Cybersecurity Act, NIS-Richtlinie und DSGVO: Rechtliche Anforderungen an die Sicherheit von IKT-Produkten und -Diensten: Christof Tschohl, Walter Hötzendorfer, Heidi Scheichenbauer und Markus Kastelitz

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Blockchain II, 14:00–15:30 Hörsaal 209
Ermittlungsmaßnahmen und KYC in anonymen Kryptowährungen: Walter Hötzendorfer, Jan HospesChristof Tschohl und Markus Kastelitz (Beitrag im Tagungsband, Top-10-Paper: nominiert für den LexisNexis Best Paper Award, Kurzpräsentation und Award-Verleihung am 21.2. um 18:30 Uhr)

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Paneldiskussion: "Mensch und IoT", 16:00–17:30 Hörsaal 212
Hanna Maria Kreuzbauer, Rigo Wenning, Christopher Frauenberger, Christof Tschohl, Moderation: Walter Hötzendorfer

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Samstag

Sicherheit & Recht IV, 09:00-10:30 Hörsaal 211
Without a Trace – Die ungeklärten Cybercrime-Fälle des Straflandesgerichts Wien, Edith Huber, Bettina Pospisil, Leopold Löschl, Walter Hötzendorfer, Gerald Quirchmayr und Christof Tschohl

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Einladung: IRIS-Paneldiskussion "Mensch und IoT"

Das Research Institute lädt im Namen des Internationalen Rechtsinformatik Symposiums IRIS 2019 und des Forschungsprojekts Compass herzlich zur Paneldiskussion „Mensch und IoT“. Diese findet am 22. Februar 2019 um 16 Uhr im Rahmen des IRIS 2019 in Salzburg statt. Den genauen Zeitplan und Veranstaltungsort entnehmen Sie bitte dem aktuellen Programm.

Worum geht es? Das Phänomen IoT wird in erster Linie durch technologischen Opportunismus vorangetrieben. Zweifellos stiften manche IoT-Anwendungen Nutzen für den Menschen, viele andere jedoch zeugen davon, dass nicht alles, was verwirklicht werden kann, auch verwirklicht werden soll. Es ist sehr schwierig, IoT-Anwendungen, die einmal ausgerollt sind, wieder zu verändern, weil diese entweder auf sehr lange Zeit ausgelegt sind (z.B. Smart Meter) oder es sich um unkontrolliert und unreflektiert betriebene Consumer-Produkte handelt. Ausgangspunkt der Diskussionsrunde ist daher die These, dass diese irreversiblen Entwicklungen des IoT einer vorausschauenden Regulierung bedürfen. Die Kernfrage lautet, was kann die Wissenschaft der Politik zur Regulierung des IoT in die Hand geben?

Es diskutieren:

  • Hanna Maria Kreuzbauer, Uni Salzburg
  • Rigo Wenning, W3C
  • Christopher Frauenberger, TU Wien, Forschungsprojekt COMPASS
  • Christof Tschohl, Research Institute, Forschungsprojekt COMPASS
  • Chair: Walter Hötzendorfer, Research Institute, Forschungsprojekt COMPASS

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Projekt Kick-Off: FeatureCloud

Vom 13.2.2019 bis 15.2.2019 fand in München der offizielle Kick-off unseres neuesten Forschungsprojekts FeatureCloud statt, das von der TU München koordiniert wird.

Das H2020-Projekt FeatureCloud entwickelt in den nächsten fünf Jahren eine neuartige Plattform für Machine Learning in der Medizinischen Forschung. Dabei wird ein innovativer Ansatz nach dem Prinzip "Privacy by Architecture" verfolgt, der dezentrale Datenhaltung anstatt eines zentralen Datenpools vorsieht: Die sensiblen Gesundheitsdaten können in der jeweiligen Institution verbleiben, wo sie angefallen sind, und per Federated Machine Learning trotzdem in ihrer Gesamtheit von zentraler Stelle beforscht werden. Damit minimiert FeatureCloud Risiken des Datenschutzes und der Datensicherheit und befördert so das Entstehen einer neuen Vertrauensbasis zwischen Betroffenen und Anwendern.

Das Research Institute ist stolz darauf, Teil des Projektkonsortiums zu sein und den Datenschutz bereits von Beginn an in der Architektur der geplanten Plattform verankert zu haben. Weitere Partner im Projekt sind: Phillips Universität Marburg, Medizinische Universität Graz, Syddansk Universitet, SBA Research, Universiteit Maastricht, Concentris Research Management GmbH und Gnome Design. Das Projekt wird im Rahmen des H2020-Programms der Europäischen Kommission finanziert.

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Christof Tschohl im Interview zum Anlass des 13. Europäischen Datenschutztages.

Anlässlich des 13. Europäischen Datenschutztages am Vortag lud die Datenschutzstelle des Fürstentum Liechtenstein am 29.01.2019 in Vaduz zum Symposium ein und beschäftigte sich dort mit der Frage, wie Betroffene ihre Rechte effizient durchsetzen können. Dazu referierte Christof Tschohl vor mehr als 250 interessierten TeilnehmerInnen. Wichtige Umsetzungsfragen der DSGVO sind noch nicht ausjudiziert, weshalb es unter anderem einer aktiven Zivilgesellschaft bedarf, um Rechtsfragen an höchste Instanzen der Rechtsprechung heranzutragen und Rechtssicherheit für Betroffene und Verantwortliche herzustellen.

In einem Interview dazu schildert Christof Tschohl insbesondere Möglichkeiten und Hemmnisse bei der Durchsetzung von Betroffenenrechten und macht den Unterschied zwischen legitimer und rechtswidriger Datenverarbeitung an konkreten Beispielen greifbar.

Die Präsentation von Dr. Christof Tschohl, die Auswertung der interaktiven Umfrage sowie die Zeitungsartikel sind ab sofort hier abrufbar.

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