Verantwortung im Zeitalter der Digitalisierung in Europa

ATLAWS aktualisiert mit Stand Dezember 2025

Das Projekt ATLAWS bietet eine öffentlich zugängliche, nutzungsfreundlich strukturierte „Landkarte“ zentraler EU-Digitalrechtsakte. Der Ansatz ist pragmatisch. Statt mit Volltexten zu überfordern, bündelt ATLAWS Schlüsselinformationen zu Anwendungsbereich, Kernpflichten, Überschneidungen, Rechtsfolgen, praktischen Anwendungsfällen und weiterführendem Material als Übersetzungsinstrument für die Praxis. Das Projekt wurde ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung und das Engagement des Bundesministeriums für Finanzen, des Austrian Institute of Technology und des Gaia-X Hub Austria, der OSSBIG, der AustriaTech, der ISPA sowie der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) und dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung.

Entscheidend ist beim Projekt: ATLAWS ist nicht statisch. Die Inhalte wurden vor  Kurzem aktualisiert; auf der Plattform sind Änderungen mit Stand Dezember 2025 gelb hervorgehoben, damit Nutzer*innen auf einen Blick erkennen, wo sich die Rechtslage oder der Umsetzungsstand weiterentwickelt haben.

Diese Aktualisierung war notwendig, weil sich in kurzer Zeit auf EU- und nationaler Ebene viel getan hat. In die Überarbeitung wurden insbesondere Begleit- und Umsetzungsgesetze eingearbeitet und Leitlinien und Auslegungshilfen der Europäischen Kommission herangezogen. Die Überarbeitung des ATLAWS im Dezember 2025 wurde durch die großzügige Unterstützung von AIT und Gaia-X Hub Austria, OSSBIG und ISPA ermöglicht.

Am 21. Jänner 2026 fand ein Workshop statt, bei dem die Neuerungen präsentiert und angeregt diskutiert wurden. Helmut Leopold (Gaia-X Hub Austria, AIT), Georg Hahn (OSSBIG Austria) und Stefan Ebenberger (ISPA, Internet Service Providers Austria) tauschten sich dabei mit dem wissenschaftlichen Leiter des Research Institutes, Christof Tschohl und der Projektleiterin Mirjam Tercero unter anderem über drängende Pflichten nach dem jüngst verabschiedeten NIS-Gesetz für österreichische Unternehmen in der IKT-Branche aus und reflektierten die Möglichkeiten nach Data Act und DGA für österreichische Start-Ups, die sich am Datenbinnenmarkt etablieren wollen. Die Diskutierenden teilten die Ansicht, dass es für Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil darstellt, rechtliche Verantwortung im Datenzeitalter zu übernehmen und Compliance ernst zu nehmen. Dazu leiste ATLAWS einen wesentlichen Beitrag. Außerdem wurden verschiedene Möglichkeiten diskutiert, das Projekt nachhaltig fortzuführen.

Gleich ins Wiki reinlesen: https://wiki.atlaws.eu/

https://atlaws.eu/

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Dr. Mirjam Tercero
Dr. Mirjam TerceroResearcher & Consultant
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